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Diogenes Global Press
Trama
Mit einem klaren, zugänglichen und zugleich intellektuell anspruchsvollen Stil verbindet das Buch Soziologie, Psychologie, Geschichte und Moralphilosophie. Es zeichnet nach, wie sich Beziehungen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verändert haben, vom Verlust gemeinsamer Normen über die Folgen der sexuellen Revolution bis hin zu Dating Apps, Pornografisierung und der Kommerzialisierung von Begehren. Dabei zeigt Halberg, dass frühere Formen von Liebe und Familie trotz aller Unvollkommenheit oft mehr Stabilität, psychologische Sicherheit und soziale Kohärenz ermöglichten als die postmoderne Kultur der endlosen Optionen.
Der Tod der Intimität ist weder ein nostalgischer Rückblick noch ein polemischer Angriff, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage, warum Menschen in einer Zeit maximaler Freiheit so häufig unverbunden, überfordert und allein sind. Für Leserinnen und Leser, die sich für Kulturkritik, Beziehungen, Moral und die Zukunft von Liebe und Familie interessieren, bietet dieses Buch eine tiefgehende und beunruhigend aktuelle Deutung der modernen Welt.


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